Paulistraße

Die St. Pauli-Kapelle an der Paulistraße Ecke Leinstraße. Sie wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts abgetragen und durch ein Wohn- und Geschäftshaus ersetzt.
Um 1907
In den goldenen 50ern.
1969 – Noch ohne den neuen Schornstein
Die Aufnahme entstand während des 100-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Alfeld
1980er Jahre
1988
1990er Jahre
1994
1998
2004
2007

Paulistraße Ecke Winde

Man mag es kaum glauben, aber zwischen beiden Bildern liegen genau 45 Jahre.

Neben der Hausnummer 7 an der Ecke Winde zur Paulistraße hat sich auch das gesamte Umfeld in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Nach einer Grundsanierung und Umbau des Hauses Nr. 7 zum Ende der 1980er kamen und gingen die verschiedensten Geschäfte. Die gesamte Innenstadt wurde im Rahmen der Altstadtsanierung zur Fußgängerzone umgebaut, die Leinstraße wurde zur Haupteinkaufsstraße, was vielleicht auch zur Folge hatte, dass nach und nach traditionsreiche Betriebe und Geschäfte aus den Nebenstraßen verschwanden. Wer genau hinsieht, erkennt an den Häusern der Paulistraße noch die Leuchtreklamen bekannter Läden wie Dettmer, Röttger oder gegenüber auch das der Fleischerei Osten. Gerne erinnern wir uns an die sonnabendliche Bratwurst im Durchgang zum Hof der Schlachterei.
Aber ein ganz besonderes Detail hat unsere Aufmerksamkeit verdient. Hinter den Dächern der Häuser der Innenstadt erhebt sich noch der Vorläufer eines der markantesten Bauwerke der Stadt: Der alte 75m hohe Schornstein der Papierfabrik, der neben dem 1973/74 neu gebauten und doppelt so hohem Schlot noch seinen Dienst bis ca. 1975 verrichten durfte, ehe er abgetragen wurde.
Somit hatte die Papierfabrik, wenn auch nur für kurze Zeit, zwei große Schornsteine.
Die in der Paulistraße geparkten Autos, wie das Opel Rekord C Coupé oder der 1300er Simca dahinter waren vielfach auf den Straße dieser Zeit unterwegs.