Am Schlehberg

Am Schlehberg: Ehemals Schaftrift mit Schlehdornhecken bestanden.

Das Peck’sche Haus am Schlehberg

Das am Schlehberg gelegene und für damalige Zeit verhältnismäßig große und repräsentative Haus des Architekten Hermann Peck wurde im Jahre 1926 erbaut. Da damals die Wege am Schlehberg noch nicht befestigt waren, ließ der Bauherr eine Feldbahn vom Fuße des Schlehberg bis zum Bauplatz legen um sämtliche benötigten Baumaterialen zur Baustelle zu schaffen. Vor die Loren der Feldbahn gespannte Pferde sorgten für einen reibungslosen „Baustellenverkehr“ und dementsprechenden Nachschub.
Nach Fertigstellung des Hauses betrieb Peck von hier aus fortan sein Architekturbüro und zeichnete für eine Vielzahl von Bauten verantwortlich. Nach seinem Tod übernahm seine in Alfeld später sehr bekannte und heimatverbundene Tochter Anneliese das Büro und führte es sehr erfolgreich weiter.
Wenn das Peck’sche Haus Geschichten erzählen könnte würde es ganze Bücher füllen. Nicht nur politische Größen gingen in diesem Haus ein und aus, auch königlicher Besuch hielt sehr oft Hof in Annelieses Haus „Auf dem Schlehberg“. So war das Haus Peck viele Jahrzehnte eine enge Verbindung zum Welfenhaus in Hannover. Viktoria Luise, die Tochter des letzten deutschen Kaisers, zählte zu ihren engsten Vertrauten. Aber auch manche Alfelder können Ihre Geschichte zu diesem Haus erzählen. Nach Anneliese Pecks Tod im Jahr 2013 wurde das Haus verkauft.