Stadtbrand 1846

Der große Alfelder Brand  vom 2. und 3. Juni 1846

Zusammengeführte, quellengebundene Fassung

Dokumentstatus Arbeitsfassung
Workflow alt-alfeld-Workflow 2.0
Stand 30. Juli 2026
Bearbeitungsgrundsatz Zusammenführung ohne inhaltliche Ergänzungen oder Fortführungen

Inhalt

Dokumentstatus und Quellenlage 3
In der Vorlage enthaltene Quellen 3
Abweichende Angaben der Vorlagen 3
Der große Alfelder Brand 3
Ausbruch des Feuers 3
Ausbreitung und Ausmaß 4
Brandursachen und Löschversuche 5
Menschen, Vieh und Obdachlosigkeit 5
„Brandhyänen“ und Wiederherstellung der Ordnung 6
Der „Hülferuf“ vom 4. Juni 1846 6
Spenden und Gottesdienst 7
Beseitigung der Trümmer und Wiederaufbau 8
Der Blick über die Brandstätte 8
Quellen- und Arbeitsgrundlage 9

Dokumentstatus und Quellenlage

Diese Fassung führt die in der Ausgangsdatei enthaltenen Darstellungen zu einem Text zusammen. Inhaltliche Überschneidungen wurden gebündelt. Namen, Daten, Zahlen, Ortsangaben, Zitate und Quellenhinweise wurden nicht durch zusätzliche Angaben erweitert.

In der Vorlage enthaltene Quellen

Niedersächsische Volkszeitung vom 2. Juni 1896: „Der große Alfelder Brand – Ein Rückblick zur 50jährigen Gedenkfeier“.

Müller, J. E.: 100 Jahre Alfelder Leben im Rahmen der Weltgeschichte, Alfeld, o. J. [1935], S. 12 f.

„Hülferuf“ in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom 7. Juni 1846.

In den Texten genannte Grundlagen: Bericht des Superintendenten Meyer; Hasselbergsche Hausbibel von 1715; W. Heinze, Geschichte der Stadt Alfeld.

Abweichende Angaben der Vorlagen

Die Niedersächsische Volkszeitung nennt bis zu 33 eingetroffene Spritzen, die Darstellung von J. E. Müller 36 Spritzen. Beim Wiederaufbau berichtet der Rückblick von 1896 von fast 100 im Sommer und Herbst des Brandjahres fertiggestellten Häusern; Müller nennt 90 Häuser im Laufe desselben Sommers. Die in der Zeitung von 1896 wiedergegebene Zusammensetzung des Unterstützungskomitees weicht von der Unterzeichnerliste des in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung abgedruckten „Hülferufs“ ab. Der Rückblick von 1896 nennt Meyer, Seffer, Eggers, Bode, Lührig, G. Meyer als Bürgervorsteher, J. S. Weißenborn und J. H. Gudewill und vermerkt, dass damals nur noch Dr. Lührig lebte. Im zusammengeführten Text wird die vollständige Unterzeichnerliste des abgedruckten „Hülferufs“ wiedergegeben.

Der große Alfelder Brand

Ein Rückblick auf den Brand vom 2. und 3. Juni 1846

Ausbruch des Feuers

Es war am dritten Feiertage des heiligen Pfingstfestes, dem 2. Juni des Jahres 1846, abends gegen 7 Uhr. Das Wetter hatte zahlreiche Alfelder Bürger mit ihren Familien in die schöne Umgegend gelockt und man schickte sich eben zur Heimkehr an. Zudem lebte die gesamte Bürgerschaft, Jung und Alt, in freudiger erwartungsvoller Erregung, denn das beliebte, altehrwürdige Alfelder Schützenfest stand vor der Thür.

Noch in den Gärten vor der Stadt arbeitende Bewohner sahen eine dunkle Rauchwolke über den Dächern der Stadt emporsteigen. Gleich darauf ertönten die Sturmglocken und Feuerrufe. Soeben trat der Hanswurst aus Fröhlichs (Melzer’s) Wirtschaft, um das Freischießen auszutrommeln, da gewahrte er plötzlich, wie in seiner Nähe aus dem Dach des Schuhmacher Wienecke’schen Hauses – Leinstraße, später Barbier L. Barsch, Stegen’s Buchdruckerei gegenüber – die Flammen emporschlugen. Statt des Freischießens rief er jetzt das Feuer aus, und alsbald war die Schreckensnachricht in der ganzen Stadt bekannt und alles lief zusammen.

Das Feuer verbreitete sich trotz vollständig windstiller Luft mit rasender Schnelligkeit nach allen Seiten; in zehn Minuten war es auf der Ostseite der Leinstraße bereits im Assessor Schramm’schen Hause (Bäcker Bartels) angelangt. Es entstand auf dem Boden des Wienecke’schen Hauses. Auf welche Weise und durch wen, ist seinerzeit nicht ermittelt worden.

Ausbreitung und Ausmaß

„Mit fast wunderbarer Schnelligkeit“, heißt es in dem aus der Superintendentur-Registratur zur Verfügung gestellten Bericht des damaligen Superintendenten Meyer, „breiteten sich die Flammen zugleich nach allen Seiten hinaus, die ganze Nacht, ja noch den ganzen folgenden Tag über immer weiter um sich greifend, wobei ein großer Teil der Leinstraße, die Bukuhle (Sedanstraße), der ganze Rollberg, die Häuser unter dem Kirchhofe, das Weißenborn’sche Haus am Markte und die ganze kurze Straße in Asche gelegt wurden, etwa 104 Wohnhäuser ohne Nebengebäude und Stallungen.“

Es brannte der gesamte Häuserblock nieder: an der Westseite der Leinstraße vom Pape’schen bis zum Petri’schen (Schaper’schen) Hause, an der Ostseite von der Ecke Marktstraße bis zum Meyer’schen (Rinne’schen) Hause ausschließlich. Die Kurze Straße und „Unter der Kirche“ brannten vollständig ab, wobei die Nicolaikirche und das Rathaus glücklicherweise unversehrt blieben. Am Markt brannten das Weißenborn’sche Haus (Pecks Hotel) und zum Teil die alte Legge (Bumann), in der Perkstraße Henseling’s (Senator Bracke’s) Haus.

Der Rollberg brannte gänzlich ab. In der Sedanstraße, der Verlängerung der Leinstraße, reichte das Brandgebiet auf der Ostseite von der Ecke bis zum Orgelbauer Schaper (Sührig), also bis zur Gasse „zwischen den Zäunen“, auf der Westseite bis Körner. Hinzu kamen die untere Warnemühle (Senator Meyer) und an der Mühlenstraße die Häuser bis auf die drei unteren. Die Schwienestraße (Planstraße) blieb unversehrt.

Während der Nacht bildete der ganze südwestliche Stadtteil ein einziges Flammenmeer. In den engen Straßen – der Rollberg war nur 17 Fuß, reichlich fünf Meter breit – war es unmöglich, sich zu bewegen, da eine unerträgliche Glut herrschte und brennendes Gebälk und Sparrenwerk ununterbrochen herunterprasselte. Nach Einbruch der Dunkelheit leuchtete der Himmel in glühendem Rot und kündete weithin von der Flammennot, in der sich Alfeld in dieser Schreckensnacht befand.

Brandursachen und Löschversuche

In der Bevölkerung entstand eine gewaltige Panik. Da nur die größeren Besitzer versichert hatten, suchte jeder zunächst seine eigene Habe zu retten, wodurch ein planmäßiges Löschen unmöglich wurde. Die Sturmglocken läuteten zwei Nächte und zwei Tage hindurch.

Die Fachwerkbauart förderte die schnelle Entwicklung des Feuers sehr. Die alten Holzhäuser hatten meist nur eine Zwischenmauer, die benachbarten Dachstühle waren nur durch die bekannten Zaunwände voneinander getrennt. Die Dachsteine waren mit äußerst feuergefährlichen Strohdocken unterzogen, die ihr Flugfeuer überall hinsandten. Vor Pfingsten hatte längere Zeit große Trockenheit angehalten; zugleich war der Wasservorrat in der Stadt ungenügend.

Die Warne floss im offenen Bett längs dem nur eine Spur breiten Rollberg; wegen des furchtbaren Feuers war dort aber nicht heranzukommen. Die Stadt hatte zwar drei Spritzen, diese waren jedoch nicht in der besten Verfassung, da Alfeld seit langem von Feuersbrünsten verschont geblieben war. Die Löschanstalten und -einrichtungen waren nicht mit denen der späteren Zeit zu vergleichen.

Aus den Nachbardörfern und von weiter her traf bald zahlreiche Lösch- und Rettungshilfe ein. Unter den Helfern gab es jedoch auch Leute, die ihre Löscheimer vor dem Tore versteckten; andere hatten die schlechtesten Eimer mitgenommen, warfen sie ins Feuer und ließen sie sich später durch neue Eimer von der Stadt ersetzen.

Im Laufe der Brandtage trafen nach dem Rückblick von 1896 nach und nach bis zu 33 Spritzen aus der Umgegend, unter anderem aus Hohenhameln, zum Löschen ein. J. E. Müller nennt 36 Spritzen. Auch diese konnten nicht viel ausrichten. Während der ganzen Nacht und fast während des gesamten folgenden Tages wütete das Feuer weiter. Noch vier bis fünf Tage lang musste nach einer Aufzeichnung der Hasselbergschen Hausbibel das Löschen fortgesetzt werden; noch am 22. Juli fand man nach derselben Aufzeichnung glühende Kohlen, die von dem Brand herrührten.

Menschen, Vieh und Obdachlosigkeit

Ein Glück war es, dass das Feuer nicht eine Viertelstunde später ausbrach. Andernfalls wäre die damals noch sehr zahlreiche Kuhherde von der Mühlenmasch bereits in der Stadt eingetroffen, was weiteres unabsehbares Unglück angerichtet haben würde. So blieb das Rindvieh vom Feuer verschont, während Schweine, Ziegen, Hühner und anderes Vieh in den Stallungen umkamen.

Die Kühe mussten den ganzen Sommer auch während der Nacht auf der Masch kampieren, was ihnen wider Erwarten sehr gut bekommen ist. Fast 300 Familien waren obdachlos geworden und zum großen Teil ihrer Habe beraubt.

„Einen Blick nach dem Grabe seiner Habe sendet noch der Mensch zurück“; doch „was Feuers Wut ihm auch geraubt, ein süßer Trost ist ihm geblieben: er zählt die Häupter seiner Lieben und sieh! Ihm fehlt kein teures Haupt.“

Dieses Schiller’sche Wort ließ sich auch hier anwenden: Kein Mensch war verunglückt oder auch nur verletzt worden. Viele der Obdachlosen suchten Zuflucht in den benachbarten Dörfern. Die übrig gebliebenen Häuser nahmen so viele der Abgebrannten auf, wie sie beherbergen konnten.

Bei dem andauernd trockenen und warmen Frühlingswetter schlugen zahlreiche Familien auf dem Grabfleck, der Mühlenmasch, dem Kirchhofe und vor dem Holzerthor notdürftige Biwaks auf, wo sie mit Kind und Kegel hausten, so gut es gehen wollte. Die letzten zogen erst etwa acht Tage später in die Stadt oder nach auswärts.

„Brandhyänen“ und Wiederherstellung der Ordnung

Sehr bald nach Ausbruch des Feuers fanden sich auf der Stätte der Verwüstung sogenannte „Brandhyänen“ ein, die das Unglück ihrer Mitmenschen auszunutzen und sich zu bereichern suchten. Es wurde gestohlen, „was los und fest war“. Manche wurde dabei gefasst, bei der laxen Polizei und der allgemeinen Verwirrung jedoch wieder laufen gelassen. Zur Entschuldigung hieß es, man habe die Sachen nur in Sicherheit nehmen und zeitweilig aufbewahren wollen.

Ganze Fuder der verschiedensten Sachen wurden nachts heimlich ausgeführt. Einiges wurde wieder entdeckt und dem rechtmäßigen Besitzer zugeführt; so mussten unter anderem drei einem Alfelder Bäcker gestohlene Säcke Mehl von Imsen zwangsweise zurückgeliefert werden. Angetrunkene Rotten drangen in die Häuser ein und forderten oder nahmen gewaltsam Speisen, Getränke und anderes Brauchbares.

Diesem Treiben wurde erst gründlich gesteuert, als das Amt eine Anzahl Jäger aus der Garnison Einbeck erbeten und erhalten hatte. Sie hielten auf der Brandstätte Tag und Nacht Wache und stellten allmählich wieder Ruhe und Ordnung her.

Der „Hülferuf“ vom 4. Juni 1846

Am dritten Tag des Brandes, dem 4. Juni, erließ ein schnell gebildetes Unterstützungskomitee einen „Hülferuf“. In der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom 7. Juni 1846 wurde er mit folgendem Wortlaut veröffentlicht:

„Eine unermeßlich schwere Fügung hat unsere arme, schon durch ungünstige Zeitverhältnisse sehr bedrückte Stadt betroffen. Etwa der dritte Theil derselben, der beste und gwerbthätigste der Stadt, 104 Wohnhäuser, ohne Hinter- und Nebengebäude, sind am 2. Und 3. D. M. ein Raub der Flammen geworden. Am 2. Gegen 7 Uhr abends ertönte der hier in vielen Jahren nicht gehörte Feuerruf, und die Flammen griffen, ungeachtet die Luft ganz ruhig war, mit so großer Schnelligkeit um sich, daß gar viele nur das nackte Leben davongetragen haben. Erst am 3. Spät Abends, also nach mehr als 36 Stunden, fanden die Flammen ihr Ziel.

Fast alle benachbarten Orte, und selbst mehrere ferne liegende, sind uns schon durch reichliche Gaben der Barmherzigkeit an Naturalien zur Hülfe gekommen und suchen den augenblicklichen Bedürfnissen abzuhelfen. Aber die Noth ist sehr groß und wir bedürfen schneller und nachhaltiger Hülfe.

In unserem deutschen Vaterlande bittet die Noth nicht vergebens um die barmherzige Theilnahme der Mitmenschen. Sie wird auch uns um so weniger versagt werden, als seit mehr als 200 Jahren ein ähnlicher Noth- und Hülferuf von unserer Stadt aus nicht ergangen ist.

Die Unterzeichneten sind zu einem Unterstützungs-Comité zusammengetreten und werden jede Gabe dankbar in Empfang nehmen.

Alfeld, den 4. Juni 1846

Meyer, Superintendent;

Seffer, Pastor;

Eggers, Bürgermeister;

Bode, Amtmann;

  1. C. Meyer, Senator;
  2. S. Weißenborn, Senator;
  3. H. Gudewill, Kaufmann;
  4. Sievers, Kaufmann;

Lührig, Dr. med.“

Spenden und Gottesdienst

Milde Gaben gingen bald von allen Seiten und sehr zahlreich für die Unglücklichen ein. Zu den Unterstützungen gehörten Lebensmittel, Kleidungsstücke und Wäsche, Bauholz und sonstige Materialien. Fuhrwerksbesitzer, darunter viele Bauern aus den Nachbardörfern, leisteten unentgeltliche Fuhren.

Superintendent Meyer berichtete: „Durchs ganze Land und selbst im Auslande zeigte sich bald eine regste Teilnahme. Eine sehr große Menge Brod wurde wochenlang aus der Umgegend hierher gesandt, viele andere Naturalien und Kleidungsstücke, und die Geldunterstützungen beliefen sich auf in Summa 15.000 Thaler, die durch ein Komitee verteilt wurden.“

Das Komitee hatte ausführliche „Vorschläge, die Prinzipien bei der Verteilung der Unterstützungen für die Abgebrannten zu Alfeld betreffend“ aufgestellt.

„Am Sonntage nach dem Brandunglück“, fährt der Meyer’sche Bericht fort, „wurde in der geretteten Kirche der Gottesdienst gehalten, der diese große Heimsuchung des Herrn zum Hauptgegenstand hatte. Die Kirche war sehr besucht.“

Offener Punkt der Ausgangsvorlage: Näheres zu dem Gottesdienst bzw. den Gedenktagen in Erinnerung an den Brand.

Beseitigung der Trümmer und Wiederaufbau

Nachdem das Feuer allerorten gelöscht und die letzten Reste auf der weiten, öden Brandstätte ausgebrannt waren, begann die Fortschaffung des Schuttes. Die große Menge war schier nicht zu bezwingen. Die Nachbardörfer kamen zwar mit Gespann und Arbeitsvolk, doch ließ diese Hilfe bald nach, weil die Heuernte näher rückte.

Als sich die Räumung der Brandstelle mehr und mehr verzögerte, forderte das Amt die Dörfer des gesamten Amtsbezirkes zur Hilfe auf. Jeder Vorsteher musste sich nach festgesetzter Reihenfolge mit seiner Kolonne auf dem Amt in Alfeld melden. Jetzt erst konnte an den Wiederaufbau der Wohn- und Wirtschaftsgebäude gegangen werden, der bald mit Eifer gefördert wurde.

Das erste Wohnhaus, das aus der Asche erstand, war das des Matthias Fischer in der Marktstraße (Marahrens). Die Arbeiten wurden durch hiesige und auswärtige Maurer- und Zimmermeister beschleunigt. Der Rückblick von 1896 berichtet, dass im Sommer und Herbst des Brandjahres fast 100 Häuser fertiggestellt wurden. J. E. Müller nennt 90 Häuser, die im Laufe desselben Sommers wieder aufgebaut werden konnten.

Mit Ausnahme des Rollbergs (Marktstraße), der erheblich verbreitert wurde, sind die übrigen Straßen wie vor dem Brande bebaut worden.

„Um die Kosten für die Anlegung neuer Keller zu sparen“, sagt W. Heinze in seiner „Geschichte der Stadt Alfeld“, „da ja die alten beim Brande unversehrt geblieben waren, bekam jeder wieder seinen alten Wohnplatz. Selbst die Hauptstraße, die Leinstraße, der damals viele gerne eine gerade Richtung gegeben hätten, wurde ganz in alter Weise, in der Richtung des lateinischen S wiederhergestellt.“

Zunächst baute man die Häuser wieder in Fachwerkbau. Dann traf der Meister Rohde aus Hamburg ein und führte in Alfeld den ersten Massivbau aus: das spätere Tischler Hottesche Haus in der Leinstraße. Es folgten in der Leinstraße Strobell, Mührenberg, Bartels, Gibhardt und Meltzer sowie Pecks Hotel am Markt; alles Übrige waren und blieben Holzhäuser.

Der Blick über die Brandstätte

Wie es nach dem großen Brande aussah, ist in der Hasselbergschen Hausbibel geschildert, die aus dem Jahre 1715 stammt und lokalgeschichtlich interessante Einzeichnungen enthält:

„In unserer Stube – das Hasselbergsche Haus lag am Eingang der Perkstraße vom Marktplatz aus – kann man den Schlehberg, Gerzen, den Rettberg, den ganzen Warberg und die Kühe auf der Mühlen- und Hackelmasch sehen.“

Im Jahr 1848 brannten erneut 22 Häuser ab.

Quellen- und Arbeitsgrundlage

Die Zusammenführung beruht ausschließlich auf dem Inhalt der bereitgestellten Arbeitsdatei. Die dort enthaltenen Quellenangaben und offenen Stellen wurden übernommen; darüber hinausgehende Recherchen, Ergänzungen oder Fortführungen wurden nicht vorgenommen.

Niedersächsische Volkszeitung, 2. Juni 1896.

Müller, J. E.: 100 Jahre Alfelder Leben im Rahmen der Weltgeschichte, Alfeld, o. J. [1935], S. 12 f.

Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 7. Juni 1846: „Hülferuf“ vom 4. Juni 1846.

Bericht des Superintendenten Meyer, in der Niedersächsischen Volkszeitung vom 2. Juni 1896 zitiert.

Hasselbergsche Hausbibel von 1715, in der Vorlage zitiert.

Heinze, W.: Geschichte der Stadt Alfeld, in der Vorlage zitiert.


Redaktioneller Stand: Juli 2026 · alt-alfeld.de

Vertrag widerrufen Vertrag widerrufen
Widerrufsformular
Bitte warten ...