Glüsen

Uhren-Optik Fachgeschäft Glüsen

Neben der Bürgerschänke und dem Planetenhaus zählt es mit zu den schönsten Fachwerkhäusern im Herzen Alfelds, wenn nicht sogar im weiteren Umkreis. Das Haus in der Leinstraße 21, besser bekannt unter „Glüsen“. 1692 von Grünwald erbaut, wurde es lange Zeit, wie viele weitere Häuser in der Leinstraße auch, landwirtschaftlich genutzt. Davon zeugte vor dem Umbau zu einem Geschäftshaus die große Toreinfahrt die erst den Zugang zum Hof ermöglichte. 1782 wechselte das Gebäude den Besitzer, neuer Eigentümer war Eimke, ab 1848 ist ein Kaufmann Niemeyer als Eigentümer eingetragen. 1885 erwarb Uhrmacher Mundt, Ururgroßvater eines ehemaligen Alfelder Juweliers das Fachwerkhaus und ging hier fortan seinen Geschäften, unter anderem mit Uhren nach. 1919 eröffnete Wilhelm Glüsen ein Uhrmachergeschäft in Horneburg (Altes Land), ehe der Sitz in den 1930er Jahren nach Alfeld verlegt wurde. 1935 kaufte Wilhelm Glüsen das Haus in der Leinstraße 21 von Uhrmacher Mundt. Die Geschäftsräume wurden immer wieder den Erfordernissen der Zeit und des damit einhergehenden veränderten Kaufverhaltens der Konsumenten angepasst. Den letzten größeren Umbau erfuhr das inhabergeführte Familienunternehmen im Jahr 2006. Hier wurde die Ladenfläche durch Rückbau der äußeren Ausstellungsflächen vergrößert und das Sortiment zukunftsorientiert verändert. In der heutigen, fast 100jährigen Geschichte des Hauses Glüsen, erhielt sich wunderschöne Außenfassade nahezu unverändert, aller Widrigkeiten der Zeit zum Trotz.

Das Geschäft um die Jahrhundertwende

Um 1910

Pflichtbeflaggung wie in dieser Zeit üblich. Diese Aufnahme entstand vermutlich Mitte bis Ende der 30er Jahre

1935

Die 50er Jahre

Die 60er Jahre

Die 70er Jahre

Die 80er Jahre

Die Inneneinrichtung im Wandel der Jahrzehnte

Der unverwechselbare Charme der 60er Jahre

1960er Jahre

Die erste Etage, 60er Jahre

Blick von der großen „Showtreppe“ in den Verkaufsraum. 1960er Jahre

Die 70er Jahre, schrill & bunt

Die 1980er Jahre

Letzte Bearbeitung: 27.10.2019