1900 bis 1949

um 1900
Beginn der Wohnbebauung außerhalb der Stadtmauern.

1900
Bau des Amtgerichts mit Gefängnis

1901
Beginn der Bebauung in der Arbeitersiedlung „Kolonie Buchenbrink“

1902/1903
Wiederverleihung des Stadtrechts an Alfeld. Bau der katholischen Marienkirche.

1905
Am 1. Februar Umwandlung der Höheren Stadtschule in ein Realprogymnasium; am 27. März die erste Einjährigen-Freiwilligen-Prüfung an dieser Lehranstalt. — Durch Großfeuer werden am 28. Februar die Häuser Meyer und Orebe zerstört. Am 20. Mai wird Landrat Kirchner nach Münster versetzt; an seine Stelle kommt Dr. Burchard nach Alfeld. In der Pfingstnacht (11. zum 12. Juni) brennt das Hotel zum Deutschen Haus an der Holzerstraße nieder. Im Oktober großes Hochwasser. Das langjährige Verkoppelungsverfahren wird zu Ende geführt.

1906
Am Morgen des 11. Januar warf ein gewaltiger Sturm eine Mauer am Happeschen Fabrikgrundstück um. Mehrere Arbeiter der Behrensschen Schuhleistenfabrik wurden schwer verletzt. Am 7. Mai schweres Explosionsunglück im Kalibergwerk „Desdemona“. Vier Bergleute werden getötet. In der Nacht zum 19. Juli brannte während eines Gewitters das Haus Wallstraße 4. Am 16. September brannte das Kalandhaus nieder. Die Kreissparkasse bezog ihr neues Heim an der Ständehausstraße. Bürgermeister Dr. Hottenrott legte sein Amt nieder.

1907
Dr. Fritzsch aus Ruppertsgrün wird Bürgermeister der Stadt Alfeld. Mit dem Bau der Kolonie Rodenkamp wird begonnen. Der Prozess Schnutz wird endgültig zu Gunsten der Realgemeinde entschieden.

1908
Am 4. März wurde Bürgermeister Fritzsch zum Stadtoberhaupt von Finsterwalde gewählt. Er verlässt Alfeld Ende Mai. — An seine Alfelder Stelle wurde Bürgermeister Gerlof aus Bramsche gewählt. — Am 14. Mai starb der um das Kriegervereinswesen hochverdiente Amtsgerichtsrat Fresenius. Beginn der Bebauung in der Arbeitersiedlung „Rodenkamp“. Einweihung des „Vereinshauses“ (später Gewerkschaftshaus) in der Winzenburger Straße

ab 1909
Ein Teil der ehemaligen Wallanlagen wird zu städtischen Parkanlagen umgestaltet

1909
Anfang Februar gewaltiges Hochwasser; dabei wird die Flußbadeanstalt zerstört. Da der Schlehbergring noch nicht besteht und das Niveau der Bahnhofstraße erheblich niedriger liegt als heute, kann das Hochwasser bis an die Stelle des heutigen Busbahnhofs vordringen. Im Sommer eine schwere Typhusepidemie. Das Hotel zur Post blickte auf sein hundertjähriges Bestehen zurück; früher hieß es „Zum weißen Schwan“.

1910
Großes Eisenbahnunglück auf dem hiesigen Bahnhofe. Vom 24. bis 26. Mai fand der Nordwestdeutsche Wirteverbandstag in Alfeld statt. Der Nordwall wird anlässlich des 100. Geburtstages unseres größten plattdeutschen Dichters Fritz-Reuter-Wall genannt.

1911
Errichtung des Städtischen Elektrizitätswerks. Heute steht an dieser Stelle das Verwaltungsgebäude von Hannover-Papier. Walter Gropius beginnt mit dem Bau des Fagus-Werks. Außergewöhnlich
heißer Sommer, durch große Dürre wird schwerer Schaden angerichtet. Der Südwall erhält seine jetzige Gestalt. Renovierung des „Alten Seminars“.

1912
Am 20. August Eröffnung der Wanderarbeitsstätte. Umbau des Bahnhofes. Ausbau der Kreisstraße Alfeld – Eimsen. Brand der Leinemühle und der Schanzkellerbrauerei. Am 1. Juni wird Alfeld zum ersten Male von einem Zeppelin-Luftschiff überflogen.

1913
Im März und im Oktober finden glänzende Feiern zur Erinnerung an den Erlass des Aufrufes „An mein Volk!“ und an die Völkerschlacht bei Leipzig statt. — Am 28. Oktober brennt die alte Bergbrauerei ab. — Das erste Flugzeug über Alfeld. Gründung eines „Allgemeinen Bau- und Wohnungsvereins“

1913/1914
Bau eines Schulgebäude an der Bismarckstraße („Weiße Schule“); nach dem 2. Weltkrieg als Krankenhaus genutzt. Heute: Carl-Benscheidt-Realschule

1914
Am 7. März wurde der Verkehrsverein, in den später der Verschönerungsverein aufging, gegründet. Am Sonntag, den 28. Juni, erregte die Nachricht von der Ermordung des österreichischen Thronfolgerpaares in Sarajevo auch hier großes Aufsehen. Im Juli steigerte sich die außenpolitische Spannung. Am 30. Juli wurde der Kriegszustand verhängt und am 31. Juli, abends gegen 6 Uhr, die Mobilmachung bekannt gegeben. Erster Weltkrieg, Ende des Kaiserreichs. Am 5. August wurde die Königin von Griechenland auf ihrer Durchreise als vermutliche Spionin festgehalten und für eine Nacht zwangsweise im Hotel Peck untergebracht. Am 7. August Gründung des Vaterländischen Frauenvereins vom Roten Kreuz. Mitte August wurde mit der Einrichtung von Reservelazaretten in Alfeld begonnen. Insgesamt waren in Alfeld fünf, und zwar im Hotel „Kaiserhof“, im Hotel zur Post, in der Weißen Schule, im Gewerkschaftshaus und im Hause Behrens am Bahnhof. Am 3. September traf hier der erste Verwundetentransport ein, zunächst nur Franzosen, am 11. September Engländer. Im Herbst wurden die ersten Notverordnungen erlassen: Amtliche Preisfestsetzungen, Anordnung verstärkten Schweine-Schlachtens, Einschränkung der Straßenbeleuchtung, Verbot des Verschrotens von Getreide usw. Im November wurden aus der Heimat vertriebene Ostpreußen hier untergebracht.

1915
11. Januar Anordnung betr. Streckung der Getreidevorräte. Rationierung von Lebensmitteln, Kleidung und Heizmaterial. 08. August Ausgabe der ersten Brotmarken. Einrichtung der Volksküche. Im Oktober Anordnung fleischloser Tage.

1916
6. April Verbot der Hausschlachtungen. Verstärkte Rationierung der Lebensmittel. Unterbringung von Kriegsgefangenen in Alfeld.

1918
Das Jahr des Umsturzes/ Die verhängnisvollen Ereignisse in der ersten Novemberhälfte, Zusammenbruch der Fronten, Umsturz im Innern (Ende des Kaiserreichs, der Königreiche, Herzogtümer usw.), wirkten sich auch hier in Alfeld aus. Es bildete sich ein Arbeiter- und Soldatenrat, die städtische Verwaltung wurde einer Umwandlung unterzogen; der Arbeiter- und Soldatenrat entsandte zwei Mitglieder in den Magistrat. — Infolge starken Mangels an Zahlungsmitteln wurde Notgeld eingeführt. — Das Bürgertum setzte sich zu einem Bürger- und Bauernrat zusammen, der später in die Deutsche Demokratische Partei aufging. Im Dezember setzte eine starke Wahlbewegung für die Deutsche Nationalversammlung ein.
Ende des 1. Weltkrieges. 284 gefallene Alfelder.

1919
Die Wahl zur Deutschen Nationalversammlung fand am 19. Januar statt. Nahrungsmittelknappheit und Wohnungsnot machten sich in immer steigendem Maße bemerkbar. Bürgermeister Gerlof starb am 2. Februar. Mit der Aufhebung der Lazarette wurde begonnen. Entstehung der Republik Deutschland (Verfassung vom 11. August 1919).

1920
Der anstelle des verstorbenen Bürgermeisters Gerlof zum Bürgermeister der Stadt Alfeld gewählte Dr. Boße aus Lütjeburg wird am 7. Januar in sein Amt eingeführt. Im März erregt der Kapp-Putsch auch in Alfeld starke politische Erregung. Durch den damit verbundenen Generalstreik wird das gesamte Wirtschaftsleben lahm gelegt. Nach Aufhebung der Lazarette wird die im Jahre 1914 vollendete Weiße Schule eingeweiht. Der Abbau der alten Lehrerbildung beginnt, indem für die Präparandenanstalt keine Schüler neu aufgenommen werden. Landrat Dr. Burchard scheidet aus seinem hiesigen Amte. Seine Stelle erhält der Senator Beushausen aus Alfeld. Beginn der Siedlung am Sindelberg. Gründung der Pächter-Vereinigung Alfeld (Vorläufer des Kleingartenvereins).

1921
Zunehmende Inflation und noch immer herrschender Mangel an Lebensmitteln führen wiederholt zu Unruhen. Am 28. August wird anlässlich einer solchen Unruhe Schupo nach Alfeld entsandt. Gleichzeitig Brand im Thiesemannschen Haus.

1922
Auch dieses Jahr steht noch im Zeichen der Inflation und der Nahrungsmittelknappheit. Am 31. August Großfeuer in der Zellstoff-Fabrik. Die Aufbauschule wird zu Ostern gegründet. Errichtung des Totenmals auf dem Ehrenfriedhof.

1923
Die Inflation erreicht ihren Höhepunkt. Im November erfolgt die Stabilisierung.
Eine Billion in Papier- = 1 Rentenmark. Im Laufe des Jahres noch wachsende Lebensmittelnot. Aus dem rheinisch – westfälischen Industriegebiet werden anlässlich der Besetzung des Ruhrgebiets hier sog. Ruhrkinder aufgenommen. Wieder mehrfach Unruhen, die im August und Oktober Entsendung von Schupo nach Alfeld veranlassen. Im Herbst wird die 4. Hundertschaft der Düsseldorfer Schupo nach hier verlegt. Im Sommer Beginn einer schweren Typhusepidemie, die im Herbst abflaut und später gewaltigen Umfang annimmt. Das 50. Jähriges Stiftungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Alfeld wird auf dem Alfelder Marktplatz u.a. mit einer Löschübung gefeiert

1924
Der Anfang des Jahres steht im Zeichen der schweren Typhusepidemie, die viele Todesopfer fordert. Die Rote Schule wird Typhus-Lazarett. Am 21. Mai große Verheerungen durch ein Unwetter. Die Wambeck glich einem reißenden Strom. Der Sommer bringt infolge anhaltender nasser Witterung Mißwachs.

1925
Im September machen die letzten Schüler des Alfelder Lehrerseminars ihre Abschlussprüfung, danach wird das Lehrerseminar geschlossen. Am 30. September fand unter starker Beteiligung eine Schlußfeier statt. Die Kirchtürme von St. Nicolai werden mit Moselschiefer neu gedeckt.

1926
Der Bau des neuen Postamtes an der Bahnhofstraße (vorher im heutigen Haus Rossbach, Leinstraße).
wird im Herbst begonnen; die neue Wasserleitung wird gebaut. Einrichtung der Kraftpostlinien Alfeld – Hildesheim und Alfeld – Einbeck. Verlängerung der Anlagen am Brauereiwall bis ans Warnewehr, an die alte Schanzkellerbrauerei, an den Stadtmauerrest. Ausbau und Kanalisierung verschiedener Außenstraßen, insbesondere der Kaland- und Gudewillstraße. Die Stadt stellt einen Krankenkraftwagen in Betrieb und schafft eine elektrische Pumpe für die Freibadeanstalt an. Erwerb des Vermögens der Realgemeinde durch die politische Gemeinde.

1927
Die Einrichtung des Heimatmuseums im Alten Seminar wird in Angriff genommen. Weiterer Ausbau von Straßen.

1928
Eröffnung des Heimatmuseums. Der Markt und die Straßen „Unter der Kirche“ u. „Winde“ neu gepflastert. Das Grundstück des „Neuen Krugs“ und ein Teil des Fabrikgrundstücks von Kappe & Co. werden zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse vor dem Bahnhof stadtseitig erworben. Gründung der Bäckereimaschinen-Fabrik Karl Schmidt.

1929
Der Beginn der großen Wirtschaftskrise macht sich bemerkbar. Einrichtung der Kraftpostlinie Duingen – Alfeld. Verbreiterung der Bahnhofstraße. Anlegung einer Rodelbahn am Kuckuck. Die Stadt beschafft wieder die dritte Läuteglocke für St. Nicolai. Der Stiegkamp wird bebaut.

1930
27. / 28. V.: Tagung des Gemeindewaldbesitzerverbandes in Alfeld. Ersetzung der alten durch 2 neue Leinebrücken. 6. / 7. IX.: Tagung des Verkehrsverbandes „Weserbergland“ in Alfeld. Vergrößerung des Ratskellers.

1931
Kreishandwerkerwoche. Städtische Gleichrichtestation an der Hannoverschen Straße in Betrieb genommen. Moderne Straßenverkehrsordnung für die Stadt erlassen. Einweihung des Aussichtsturms auf dem Himmelberg. 29. / 30. V.: Unwetter mit Wassersnot bei 30° C im Schatten.

1932
Die Stadt baut Hauptforstwege mit Hilfe des Freiwilligen Arbeitsdienstes aus. Im Juli politische Unruhen in der Stadt. 01.10.: Der Kreis Alfeld wird um das Gebiet des Kreises Gronau vergrößert. Der Sicherheits- und Hilfsdienst des zivilen Luftschutzes wird eingerichtet. Ausstellung von Handel, Industrie und Gewerbe im Rahmen einer deutschen Woche. Abermalige Renovierung der Nicolaikirche.
Bau einer vorstädtischen Siedlung an der Limmerburg.

1933
Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht gekommen sind, beginnt auch in Alfeld die Verfolgung politischer Gegner und anders denkender Menschen. z. B. am 3. Mai: Besetzung des Gewerkschaftshauses (heute Winzenburger Strasse 60) durch SA und SS (Allgemeines Verbot der Gewerkschaften am 2. Mai 1933). Letzte demokratische Wahlen, Aufbau von NS-Partei-Institutionen.
Boykott jüdischer Geschäfte, Ausschluss der SPD- und KPD-Bürgervorsteher. 22. April: Eröffnung des Tiermuseums.
Nach dem allgemeinen Verbot der SPD am 27. Juni 1933 werden die Bürgervorsteher (=Ratsmitglieder) der SPD Fraktion aus dem Bürgervorsteherkollegium ausgeschlossen.

1934
Heeresmunitionsanstalt in Godenau (Heeresmuna oder Muna)

1935
Eröffnung des Hindenburgstadions.

ab 1936/1937
Errichtung der Siedlung „An den Steinköpfen“

1936-1938
Neubau der Kreissparkasse an der Burgfreiheit

1937
Neubau des Arbeitsamtes an der Kaiser-Wilhelm-Straße.

1938
Einrichtung einer Gemeinschaftsvolksschule nach Auflösung der Konfessionsschulen. Einweihung der neuen Friedhofskapelle an der Weißen Erde, Eröffnung des Freibades an der Ziegelmasch.

1939-45
2. Weltkrieg. Alfelder Betriebe sind auch an der Rüstung und Kriegswirtschaft beteiligt. Die meisten Männer sind im Krieg. Die fehlenden Arbeitskräfte werden durch Zwangsarbeiter aus den besetzten Gebieten ausgeglichen. Während des 2. Weltkrieges werden auch in Alfeld Zwangsarbeitslager eingerichtet, u. a. auf dem Gelände der Firma Ruhe (heute: OS bzw. Habermalzschule) und in der Hollborn-Fabrik (heute: Dänisches Bettenlager). Zahlreiche Ausgebombte z. B. aus Hannover und dem Rheinland finden in Alfeld Zuflucht. Die Stadt bleibt unzerstört. Alfeld hat insgesamt 276 gefallene Einwohner zu beklagen.

1941
Einrichtung einer Lehrerbildungsanstalt für Jungen

1942/1943
Bau eines Barackenlagers für Zwangsarbeiter an der Ziegelmasch.

1944/45
Die ersten Flüchtlinge, Vertriebene und Kriegsheimkehrer treffen in Alfeld ein.

1945
Die US-Amerikaner nehmen Alfeld am 08. April ohne Gegenwehr ein. Am 20.04. stürmen ehemalige Zwangsarbeiter ein Sammellager im Hochhaus. 22.04.: Die ersten Firmen nehmen die Arbeit wieder auf.
08.05.: Bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht. 12.05.: Beschränkungen: Ausgehverbot, Abgabe von Ferngläsern, Fotoapparaten usw. Am 29.05. werden etliche Beamte und Angestellte der Stadtverwaltung fristlos entlassen.
Am 1. Juni übergeben die Amerikaner die Stadt an die britische Militärverwaltung. 15.06.: Die Entlassung von städtischen Beamten wird teilweise wieder zurückgenommen. 21.06.: Polizeibeamte dürfen als Hilfspolizisten in voller Uniform, aber waffenlos, ihren Dienst wieder antreten.
Am 1. Juli wird in dem Volksschulgebäude an der Bismarckstrasse (Weiße Schule, heute: Realschule) ein Krankenhaus eingerichtet. 06.09..: Neugründung der Kulturvereinigung Alfeld. Im November 1945 beginnt der Schulunterricht wieder.

1946
Am 18. Januar wird die Pädagogische Hochschule eingeweiht. 09.02.: Hochwasserkatastrophe. Am 20.02. tritt der erste von der britischen Militärregierung ernannte Kreistag zusammen. Am 15. September findet die erste Gemeindewahl nach dem Krieg statt. Heinrich Rinne (SPD) wird zum Bürgermeister in Alfeld gewählt. Am 13.10. finden die Wahlen zum Kreistag statt.
29.10. fast täglich treffen Züge mit Flüchtlingen und Vertriebenen auf dem Alfelder Bahnhof ein. Die Menschen, von denen die meisten aus Schlesien stammen, werden in der Stadt und in den Gemeinden des Kreises untergebracht. Die Einwohnerzahl der Stadt bzw. des Landkreises verdoppelt sich. Von 92.930 Kreiseinwohnern sind 43.907 Flüchtlinge und Evakuierte.
Die entstandene Wohnungsnot kann nur langsam abgebaut werden (ab Anfang der 50er Jahre entstehen Neubaugebiete u. a. am Sindelberg, am Heitkamp, an den Steinköpfen, auf dem Steinberg, an der Robert-Linnarz-Strasse, am Schlehberg). Bau neuer Straßen. Bildung des Landes Niedersachsen

1947
Im Januar beginnt die Volkshochschule mit ihrem Veranstaltungsprogramm. Am 15.10. wird die Alfelder Volksküche im Kaiserhof eröffnet. Am 28.10.1947 explodiert die ehemalige Heeresmunitionsanstalt in Godenau.

1948
Am 02.02. wird die Hoover Schulspeisung an Kinder ausgegeben. 20.06.: Währungsreform in der Westzone Deutschlands.
Am 6. September wird die Dohnser Schule eingeweiht; sie befand sich damals noch im Gebäude der Hollborn-Fabrik (heute: Dänisches Bettenlager).

1949
23.05.: Inkrafttreten des vorläufigen Grundgesetzes. 14.08.: Wahlen zum ersten Deutschen Bundestag.