Stadtführungen

Stadtführung2009-02-EhemaligeStadt- und Ortsführungen sind sehr beliebt.
Unsere Stadtführer zeigen Ihnen das Besondere im Alltäglichen.

Stadtführungen werden durch geschulte Fachkräfte durchgeführt.Die Koordination liegt in den Händen des Bürgeramtes der Stadt Alfeld (Leine). Durchgeführt werden die fach- und sachkundigen Führungen vom Verein für Heimatkunde.

Diese Stadtführungen mit folgenden Themenschwerpunkten können wir Ihnen anbieten:

 

 

 

 

Zur Information:
Welt-Kulturerbe Fagus-Werk (Gropius-Bau) – Dauer ca. 60-120 Min. mindestens, Anmeldung über Fagus.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den angegebenen Zeiten um Erfahrungswerte des Vereins für Heimatkunde handelt. Diese Zeiten können durch verschiedene Faktoren wie Größe der Gruppe, Anzahl Personen, Wetter, besondere Umstände usw. variieren.

Für weitere Informationen zu den jeweiligen Führungen klicken Sie einfach auf das entsprechende Thema.


Anfrage Stadtführung:
Hier gelangen Sie zum Antragsformular für eine Stadtführung


Kosten:
bis 10 Personen pauschal € 30,- ab 10 Personen € 3,- pro Person Schülergruppen kostenlos

Bitte überweisen Sie das Entgelt vorab auf das Konto des
Verein für Heimatkunde e.V. Alfeld
Sparkasse Hildesheim
IBAN:  DE42 2595 0130 0010 0202 29
BIC:     NOLADE21HIK. *)

*) nicht Zutreffendes bitte streichen

Die Teilnehmer angemeldeter Führungen sind im Rahmen des kommunalen Schadensausgleich versichert.

Wir wünschen Ihnen schon jetzt viel Spaß bei einer unserer Stadtführungen und würden uns über entsprechende Rückmeldungen sehr freuen, ob positiv oder auch negativ.
Was wir nicht wissen, können wir nicht ändern.

Stadtführung2009-04-Ehemalige

 



Die Stadt Alfeld (Leine)

Panorama2008-41-Stadtmitte

Alfeld liegt im verkehrsgünstigen Leinetal zwischen dem Hils und dem Siebenberge-Sack-
waldgebiet.

So stammt das bei den Brüdern Grimm veröffentlichte Märchen „Das Waldhaus“ aus dem Hils, während die Sieben Berge und die anschließenden Bergwälder von der bodenständigen Bevölkerung ausschließlich mit zahlreichen Sagen, aber mit keinem Märchen verbunden werden. Hauptgestalten bei den Sagen sind der Winzenburger Burggeist Hödeken und für Alfeld bzw. Brunkensen der Räuber Lippold.

 

 

 

Im Schnittpunkt mehrerer auf die Stadt zulaufenden Talwege befindet sich das von der St.Nicolai-Kirche überragte Ortszentrum. Es ist seit gut 2500 Jahren besiedelt und weist Fundstellen römischer Münzen auf. An dieser Zentralstelle der Landschaft fanden wahrscheinlich von Anfang an kultische Handlungen, Rechtssprechung und Handel statt. Urkundlich wird die Siedlung um 1020 n.Chr. fassbar und hatte ein Archidiakonat, das sich später zur Superintendentur entwickelte. Geschützt wurde sie von einer bischöflich-hildesheimschen Burg und einer eigenen Befestigung.

Das mit einem florierenden Handwerk ausgestattete Alfeld gehörte bis zur Hildesheimer Stiftsfehde (1519 – 1523) zum Hochstift Hildesheim, kam danach unter braunschweigische Oberhoheit und fiel 1643 an Hildesheim zurück. Im 19.Jahrhundert gehörte es zu den Königreichen Westfalen und Hannover und wurde 1866 preußisch.

Mit dem Bau der Eisenbahn Hannover – Göttingen 1853/54 hielt die Industrie ihren Einzug in der Ackerbürgerstadt, die bis dahin nicht über den mittelalterlichen Bereich hinausgewachsen war. Sie ist durch Kork-, Papier- und Eisenverarbeitung, Schuhleistenherstellung, Alpenveilchenzucht und Tierhandel bekannt geworden.

Sehenswert sind neben der gotischen Hallenkirche St.Nicolai das in der Renaissance umgebaute Rathaus, die heute als Heimatmuseum und zwischenzeitlich als Lehrerseminar dienende Lateinschule von 1610, das von Walter Gropius geschaffene Fagus-Werk wie zahlreiche Bauwerke im alten Stadtkern und den 1974 eingegliederten Nachbargemeinden.

Die neuen Ortsteile entstanden aus Bauerndörfern. Heute haben sie eine Mischstruktur von Landwirtschafts-, Handwerks- und Industriebetrieben wie ausgedehnte Wohnsiedlungen. Einige entwickelten ein Freizeit- und Erholungsangebot, das durch ein Wanderwegenetz in den nahen Wäldern ergänzt wird.