Deutsches Haus

Ein ehemaliges Hotel von Weltruf… Das deutscheste Hotel aller Hotels: DAS DEUTSCHE HAUS.

Meine Herren, haben wir hier an einem Tag im Jahr gefeiert… Gut, wenn wir durch waren konnteste hinterher renovieren, aber es hat immer allen Spaß gemacht und hat heute Kult-Status. Die Abschlussfeten vom Alfelder Jahrmarkt…
Immer den ersten Donnerstag nach Nikolaus.

1922

Der Brand des „Deutschen Hauses“ 1905

In der Nacht vom 11. zum 12. Juni 1905 und zwar vom 1. zum 2. Pfingstsonntage wurde die Bewohnerschaft unserer Stadt durch Feuerlärm geweckt ! Das bekannte Hotel und Gesellschaftshaus „Deutsches Haus“ stand in Flammen. Während dort der Club .“Einigkeit“ ein Vergnügen abhielt, war gegen 2 Uhr nachts in einem Raume unter dem Saale Feuer ausgebrochen und hatte schnell einen größeren Umfang angenommen, während sich die Festteilnehmer noch ahnungslos dem Tanze hingaben, bis sie plötzlich der Alarm auseinander trieb.
Kaum hatten die letzten Festgäste den Saal verlassen, als auch schon die Flammen durch das Parkett schlugen. Der Wirt Carl Bosse hatte nur noch Zeit, seine Frau und seine fünf Kinder notdürftig bekleidet zu retten. Das gesamte Gebäude mit fast allem Inventar fiel den Flammen zum Opfer:
Die Nachbargebäude waren zum Teil in großer Gefahr, besonders das Druckereigebäude der Alfelder Zeitung, das mehrmals vom Feuer ergriffen wurde, aber durch die Anstrengungen von hilfsbereiten Leuten und der Feuerwehr gerettet wurde. Allerdings war starker Schaden an dem Gebäude angerichtet worden. Mit dem „Deutschen Haus“ ging Alfelds beliebtestes Gesellschaftshaus zugrunde. An die 20 Vereine hatten dort ihr Heim. Erbaut war es im Jahre 1866 vom Gastwirt Loges, dem Vater des noch hier lebenden Oberpostsekretärs Loges, der es später an den Gastwirt Kufahl verkaufte und aus dessen Händen es in die des Gastwirts Bosse sen. überging, von dem es sich auf den Sohn vererbte.
Die Trümmer des Gebäudes blieben viele Jahre liegen, da ein langer Prozess um die Versicherungssumme geführt werden musste. Für Forderungen, die sie an Bosse hatte, nahm die Schanzkeller-Brauerei das Grundstück. Nach dem Kriege übernahmen der aus Deutsch-Südwest-Afrika vertriebene Heinrich Bause und ein gewisser Specht das Grundstück und verkauften das noch brauchbare Baumaterial. Schließlich wurde auf dem Grundstück das Central-Theater erbaut. Den Namen „Deutsches Haus“ übernahm Herr Gastwirt Elbe für seine vom Gastwirt Röttger übernommene, dem alten Deutschen Haus benachbarte Gastwirtschaft. Der Saal des alten Deutschen Hauses war mit seiner netten Bühne viele Jahre der einzige Saal und größerer Festraum unserer Stadt.
Erst später wurde dann der Kaiserhof gebaut und noch später des Saal des Hotels zur Post.

Unterkunfts-Verzeichnis 1925

Briefpapier 1925

1940er Jahre

Innenansichten der 40er Jahre

Restaurant

Vereinszimmer

Für Festlichkeiten

     

In den 1970er Jahren

Hotel-Restaurant Deutsches Haus – 1960er Jahre

1950

1983

Das Deutsche Haus heißt Sie willkommen. Unsere Komfort-Einzel- und Doppelzimmer sind mit Dusche, WC, Durchwahl-Telefon, Farb-TV und Mini-Bar ausgestattet; das ist so richtig etwas zum Wohlfühlen, nach einem anstrengenden Tag. Sollte Ihnen das Treppensteigen zu anstrengend sein, steht der Lift zur Verfügung. Am Morgen erwartet Sie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet; das ist eine der Leistungen, die wir als Feinschmecker-Restaurant für Sie bereithalten. Bei uns können Sie auf eigenen Bundeskegelbahnen eine „Kugel rollen lassen“ oder sich in der urgemütlichen Bauernstube bei gepflegten Speisen und Getränken erholen. Natürlich sind wir bei Bedarf auf einen größeren Ansturm vorbereitet, denn die Club- und Tagungsräume fassen bequem von 20 bis zu 140 Personen. Qualität und Service des Deutschen Hauses haben seit Jahren weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus einen hervorragenden Ruf.

Wir freuen uns auf Sie! Horst Elbe und Mitarbeiter

725 Jahre ist Alfeld 1983 alt, ein langes Stück Geschichte, die einem auf Schritt und Tritt begegnet. Zusammengefasst spiegelt sich die traditionelle Verbundenheit der Stadt und ihrer 25000 Einwohner zu der Historie, im „Schmückkästchen“, dem Heimatmuseum wider. Dort wird in der ehemaligen Lateinschule auf liebevollste Art und Weise die Vergangenheit lebendig erhalten, so dass der Gang durch die Jahrhunderte zu einem Erlebnis besonderer Art wird.
Alfeld erwandern bedeutet, sich in der Umgebung ältester Fachwerkhäuser mit herrlichen Ornamenten und Giebeln zu bewegen. Dabei empfindet der Gast nicht, dass er sich in einer Industriestadt aufhält, die als ehemalige Ackerbürgergemeinde fast alle Impulse, hin zum heutigen Gesicht und ihrem Wohlstand, unternehmerischen Aktivitäten verdankt.
Reizvoll eingebettet in das waldreiche Gebiet der Sieben Berge, umgeben von Hils und Külf ist die Leinestadt nicht nur auf Vergangenes stolz. Hier können Sie im Sommer oder Winter schwimmen, sämtliche Sportanlagen stehen zur Verfügung. Golfen ist unmittelbar in der Nähe auf einer der schönsten Anlagen in Niedersachsen möglich, es gibt auf Wunsch auch Platz für Ihr Reitpferd.
„Das Leinebergland lädt zum Urlaub ein.“ Dahinter verbirgt sich eben mehr als eine Floskel. Sind Sie geschäftlich in der Gegend und bei uns zu Gast, dann schätzen Sie die kurzen Wege, egal, ob Sie mit der Bahn, dem Auto oder in Hannover mit dem Jet angekommen sind.
Sämtliche wichtigen Autobahnzubringer liegen vor der Haustür, B 1 und B 3 sind die Verbindungswege, so wie früher die alten Handelsstraßen zu allen Teilen Deutschlands.

So warb man 1983 in einem relativ bunten Farbprospekt. Heute heissen die Dinger glaube ich FLYER, oder so …

Und das waren die passenden Bilders dazu:

       
   

1992 war die Welt noch halbwegs in Ordnung …

Vielen Dank an Horst Elbe für diese schönen Fotos.